Kokosöl hund

Kokosöl für Hunde – intensive Pflege und Schutz für Ihr geliebtes Haustier

Beim Menschen ist Kokosöl schon lange beliebt, da es das Haar seidig glänzen läßt und die Haut schön geschmeidig macht. Außerdem schützt es vor Alzheimer und lindert Gelenkschmerzen. Doch kommt dieses Wundermittel für Schönheit und Gesundheit auch unseren Vierbeinern zugute? In der Tat ist Kokosöl bei Hundebesitzern sehr beliebt!
Es verleiht nicht nur ein glänzendes Fell, sondern bietet dem Hund auch einen umfangreichen Schutz. Kokosöl besteht, zu mehr als der Hälfte, aus Laurinsäure und Carprylsäure. Laurinsäure wirkt antibakteriell, antiviral und antimykotisch (gegen Pilze). Zusätzlich ist Kokosöl entzündungshemmend, schmerzlindernd und antipyretisch (Fieber senkend).

Kokosöl bei Hunden – Äußerliche Anwendung :

Milben und Flöhe – durch die Fettsäuren des Kokosöls wird die Chitinschicht der Parasiten angegriffen und getötet. Der Duft der Fettsäuren wirkt auch vorbeugend. Das Fell einfach regelmäßig einölen. Bei Ohrenmilben ein Tuch mit Kokosöl befeuchten und die Ohren abwischen. Zecken und Ungeziefer – die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure hält Zecken beim Hund, sowie beim Menschen fern. Je nach Größe des Hundes mehrmals in der Woche eine Erbsen- oder Walnussgroße Menge auf dem Fell verreiben. Pflege von Fell und Haut – tägliches Einreiben des Hundes mit Kokosöl verleiht dem Vierbeiner seidigen Glanz, ein geschmeidiges Haarkleid und leichte Kämmbarkeit. Dank der Ergiebigkeit dieses Produktes reicht eine kleine Menge aus, um das Fell und die darunterliegende Haut mit Nährstoffen zu versorgen und das Fellwachstum zu fördern.

Tipp: Kokosöl erhitzen und den Hund mit einer Sprühflasche vor dem Gassi gehen einsprühen. – sanfte Pfoten –
Nicht selten sind die Pfoten durch Zeckenbisse geschädigt. Auch im Winter können die Pfoten durch Salz, Eis, Granulat und Kälte in Mitleidenschaft gezogen werden. In diesem Falle kann das Kokosöl sowohl zur Vorbeugung, als auch zur Behandlung eingesetzt werden.

  • Wunden heilen schneller
  • Aufgescheuerte Stellen oder kleine Wunden mehrmals täglich mit Kokosöl einreiben.
  • Die antibakteriell wirkenden Fettsäuren beugen Entzündungen vor.
  • Auch getrocknete Narben können durch regelmäßiges Einreiben mit dem Öl behandelt werden.

Da Kokosöl ein reines Naturprodukt ist, hat es weder chemische- oder synthetische Substanzen, noch irgendwelche Konservierungstoffe. Daher ist im Vergleich zu anderen, chemischen Pflegemitteln, ein Abschlecken des Kokosöls völlig unbedenklich. Vor allem wenn sich Babys oder Kleinkinder im Haushalt befinden, hat man im Vergleich zum Zeckenhalsband oder Spot-On-Präparaten gleich ein besseres Gefühl. kokosöl für hunde

Kokosöl für Hunde – Innerliche Anwendung

Hilfe bei Würmern und Parasiten. Weil Kokosöl auch von innen wirkt, können Sie täglich einen Teelöffel Kokosöl pro 10 kg Gewicht des Hundes ins Futter mischen. Die Parasiten finden dann keinen Halt im Darm und werden auf natürlichem Wege wieder ausgeschieden. Zusätzlich werden die Organe des Hundes geschont. Anwendung bei alten und schwachen Tieren
Da in Kokosöl jede Menge Mineralien, Vitamine, Aminosäuren und Antioxidantien enthalten sind, eignet sich Kokosöl sehr gut als Nahrungsergänzung zur Stärkung des immunsystems. Einfach einen halben Teelöffel pro 10 kg Körpergewicht täglich unters Futter michen.

In welchen Fällen sollte das Kokosöl bei Hunden nicht eingesetzt werden?

Es gibt Hunde, die allergisch auf Kokosöl reagieren. Wenn also eine andere Allergie des Hundes bekannt ist, sollte das Kokosöl erst vorsichtig getestet werden. Tiere die an Diabetes mellitus erkrankt sind, sollten kein Kokosöl bekommen, weil sich das Kokosöl zu Ketonen (Kohlenwasserstoff-Moleküle, Energie wird nur aus Fetten gewonnen) verstoffwechselt.

Worauf achten beim Kauf von Kokosöl?

Um sicher zu gehen, dass es sich um ein hochwertiges Produkt handelt, sollten folgende Punkte beachtet werden:

  • nativ
  • nicht raffiniert
  • kaltgepresst
  • mindestens 50% Laurinsäure
  • ausgewiesene Herkunft
  • ohne Zusatzstoffe